HBCD-Einstufung als „gefährlicher Abfall“ soll rückgängig gemacht werden

Aktualisierung: Vorsicht bei der Entsorgung von Styropor

Die Aktionsgemeinschaft für eine sichere und fachgerechte Entsorgung von HBCD-haltigen Dämmstoff-Abfällen (AG EHDA) besteht aus 17 Unternehmen und Verbänden aus Handwerk, Fachhandel, Bau-, Dämmstoff-, Entsorgungs-, und Kunststoffbranche.

EHDA unterstützt das Vorhaben der Politik, HBCD aus dem Stoffkreislauf zu schleusen und ist gerne bereit an der umweltgerechten Entsorgung von HBCD haltigen Abfällen mitzuwirken. Eine Einstufung als „gefährlicher Abfall“ ist für die umweltgerechte und kontrollierbare Entsorgung  allerdings nicht notwendig. Im Gegenteil, diese Einstufung kann die reibungslose Ausschleusung erschweren.

Der Entsorgungsengpass im Herbst 2016 hatte nicht nur negative Auswirkungen auf die energetische Gebäude­sanierung, sondern hat auch die Existenz von Handwerksbetrieben, insbesondere von Dachdeckern, gefährdet.

Die AG engagiert sich für eine bundesweit einheitliche Lösung nach Ablauf der Frist am 31. Dezember 2017. Diese Lösung soll einen sicheren, umweltverträglichen, dauerhaften, praxistauglichen und wirtschaftlich sinnvollen Entsorgungsweg umfassen und zugleich die kontrollierte Ausschleusung von HBCD aus dem Stoffkreislauf sicherstellen.

Arbeitsgemeinschaft EHDA befürwortet Änderung der AVV

Quelle: http://www.agehda.de/

Wie es zum Entsorgungsengpass kommen konnte und weitere informative Thesen der AG EHDA zur Entsorgung von HBCD-Abfällen finden Sie auf http://www.agehda.de/.

 

Quellen: agehda.de, Recyclingportal.eu

 

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Entsorgung betrifft auch Online-Händler

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Vorsicht bei der Entsorgung von Styropor

Im September 2016 trat ein weitreichendes Handels- und Verwendungsverbot für das Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD) in Kraft, welches häufig in Dämmstoffen wie Styropor vorkommt. Dieses wurde mit der Änderung der Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) vom 27.12.2016 (BGBl. I, S. 3074) zunächst bis Ende 2017 ausgesetzt.

Trotz dessen hat und wird das Verbot auch Auswirkungen auf die Entsorgung derartiger Abfälle aus dem Bau- und Abbruchbereich haben.

HBCD ist häufig in Dämmstoffen aus Polystrolmaterialien, einfacher gesagt Styropor, enthalten.

Mit der Wirkung des Verbotes zum 30. September 2016, welches durch die Änderung der AVV nun bis Ende 2017 auf Eis gelegt ist, müssen solche Abfälle getrennt erfasst und entsorgt werden.

Nach der Abfallverzeichnis-Verordnung werden diese Abfälle ab dann der Abfallschlüsselnummer 17 06 03* (anderes Dämmmaterial, das aus gefährlichen Stoffen besteht oder solche Stoffe enthält) zugeordnet.

Die Verordnung über persistente organische Schadstoffe (POP-Verordnung) ((EG) Nr. 850/2004) bleibt jedoch trotz der Aufhebung der Einstufungsregelung bis Ende 2017 nach wie vor bestehen und fordert in Art. 7 (2), dass POP-haltige Abfälle so beseitigt werden, „dass die darin enthaltenen persistenten organischen Schadstoffe zerstört oder unumkehrbar umgewandelt werden“.

In geeigneten Verbrennungsanlagen können HBCD-haltige Dämmstoffe (Styropor) mittels thermischer Behandlung vollständig zerstört werden.

Was bedeutet das für den Privatverbraucher?

Sollten bei Ihren Sanierungs- oder Abbrucharbeiten Styropor oder andere HBCD-haltige Dämmstoffe anfallen, informieren Sie sich bei Entsorgern über die Annahme dieser Abfälle.
In der Regel können für diese Art von (gefährlichen) Abfällen keine Entsorgungsdienstleistungen vom Entsorger selbst angeboten werden und Sie müssen sich direkt an eine geeignete Verbrennungsanlage wenden.

Wie Sie herausfinden ob Ihr Dämmmaterial HBCD-haltig ist und  weitere Informationen finden Sie unter http://www.umweltbundesamt.de/service/uba-fragen/wie-kann-ich-erkennen-ob-ein-daemmstoff-aus

 

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Daten- und Aktenvernichtung in Krankenhäusern und Arztpraxen

Wann entspricht die Entsorgung alter Patientenakten in Krankenhäusern und Arztpraxen den gesetzlichen Vorgaben?

In der kostenlosen eBroschüre „Daten- und Aktenvernichtung in Krankenhäusern und Arztpraxen“ erfahren Ärzte und Mitarbeiter wie sie rechtssicher mit Alt-Daten und -Akten umgehen und wie sie Patientendaten richtig schützen. Rechtsanwalt und Datenschutzexperte Dr. Robert Kazemi stellt fundierte und leicht verständliche Regeln zum Umgang mit Patientendaten auf und beantwortet die wichtigsten Fragen zur vorschriftsgemäßen Daten-und Aktenvernichtung in Krankenhäusern und Arztpraxen:

  • Welche Sicherheitsstandards sind einzuhalten?
  • Rechtliche Konsequenzen bei Verstößen des Datenschutzgesetzes.
  • Welche Risiken bestehen?
  • Wie sollte Datenschutz im Praxis-Alltag aussehen?

Insbesondere auch wegen des anschaulichen Fallbeispiels „Geschredderte Patientenakten als Wurfmaterial im Karneval“ empfiehlt sich die eBroschüre als praxisnaher Info-Ratgeber, der Hilfestellung zu einem Thema gibt, welches oftmals für Verwirrung sorgt.

Hier können Sie die kostenlose eBroschüre als PDF-Datei downloaden.

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Büroauflösung – Akten und Co. richtig entsorgen

Beim Auflösen eines Büros gibt es viel zu berücksichtigen und zu organisieren. So ist zuID 2688 Büro entscheiden, was alles aus dem Büro zu entfernen ist, da teilweise die Möbel übernommen werden. Der größte und wichtigste Aspekt sind allerdings die Akten. Die unterschiedlichen Materialien stellen ebenso eine Herausforderung dar wie die Informationen, die auf den Unterlagen zu finden sind. Adressen und Zahlen sind geheime Informationen, die gesucht und von manchen Personen verkauft werden und denen Sie daher besondere Aufmerksamkeit schenken sollten. Die folgenden Tipps helfen bei der Büroauflösung.

Fristen für die Entsorgung kennen

Bei den Unterlagen in einem Büro sind sämtliche Fristen einzuhalten. Diese sollten Sie kennen, da bei einer Kontrolle selbst die älteren Unterlagen in Augenschein genommen werden:

  • 30 Jahre Patientenakten aller Praxisarten
  • 10 Jahre Betriebskostenabrechnungen
  • 10 Jahre Bankbelege
  • 6 Jahre Geschäftsbriefe
  • 6 Jahre Meldungen der Krankenkasse (An-, Um- und Abmeldungen)

Im Zweifel kann in der jeweiligen Kammer nachgefragt werden, bis zu welchem der zurückliegenden Jahre die Aufbewahrung notwendig ist. Die Pflicht der Aufbewahrung gilt für den Inhaber oder gegebenenfalls für den Geschäftsführer.

Akten fachgerecht entsorgen

Die Vorschriften zur Aktenvernichtung sind streng, da der Datenschutz in der heutigen Zeit ein bedeutsames Thema ist. So sollten Sie wissen, dass Akten und weitere Dokumente unkenntlich zu machen sind. Dies trifft mindestens auf all die Unterlagen zu, die Namen oder anderweitige Informationen von Dritten enthalten. Lediglich bei Privatpersonen und den eigenen Informationen besteht diese Pflicht nicht. Allerdings ist hier ebenso das Risiko, dass sich jemand mit den Daten vertraut macht. Die Entsorgung der Unterlagen und Akten kann auf zwei unterschiedliche und dennoch ähnliche Varianten geschehen. Sie haben die Möglichkeit, einen herkömmlichen Aktenvernichter zu verwenden, den es in vielen Geschäften zu kaufen gibt. Diese Geräte erfüllen allerdings keine hohe Sicherheitsstufe, was bei sehr empfindlichen Unterlagen ein Problem darstellen kann. Um auf der sicheren Seite zu sein, können Sie professionelle Aktenvernichtung online bestellen und den Prozess durch einen seriösen Dienstleister mit entsprechender Ausrüstung und Diskretion durchführen lassen. Die Aktenvernichtung durch den Experten ist in unterschiedlichen Sicherheitsstufen möglich. Bei der Bestellung sind die Menge und die Sicherheitsstufe anzugeben. Je höher die Stufe, desto kleiner sind die Schnipsel, die übrig bleiben.

Entsorgung der Einrichtung und mehr

Wenn es bei der Büroauflösung schnell gehen muss, große Gegenstände vorhanden sind und ein Durcheinander besteht, kann auf eine andere Variante der Abfallentsorgung zurückgegriffen werden. Wie bei der Entrümpelung von alten Häusern lässt sich ein Büro von der gesamten Einrichtung befreien. Bis auf die Unterlagen kann alles, was in dem Büro untergebracht ist, in einem Container entsorgt werden. Bei dieser Art der Entsorgung besteht keine Trennungspflicht. Die Möglichkeiten stehen jedem frei und können telefonisch oder im Internet bestellt werden. Wollen Sie einen Container für die Abfallentsorgung bestellen, müssen bereits einige Informationen bekannt sein. So ist das Datum des Abstellens und der Abholung des Containers anzugeben. Das Gewicht hingegen ist zweitrangig, da der gesamte Container bestellt und bezahlt wird. Vor der Buchung sollte der Abstellort geklärt werden. Müssen hierfür Parkplätze in Anspruch genommen werden, ist dies mit der zuständigen Stadtverwaltung zu klären.

Quelle Bild Büro: © Unsplash – pixabay.com

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Garage entrümpeln – so gehen Sie mit Altmetall um

Das Entrümpeln sollte jedoch nicht unterschätzt werden.ID 2688 Garage Es nimmt viel Zeit in Anspruch, und manche wissen nicht, wie und mit was sie anfangen sollen. Ein weiteres Problem ist, dass nicht alle bereit sind, sich von dem einen oder anderen Gegenstand zu trennen. Doch früher oder später hat sich so viel angesammelt, dass Sie die Garage entrümpeln müssen. Die Vorteile hiervon sind nicht von der Hand zu weisen, da nach dem Ausräumen das Parken wieder leichter fällt und das Aussteigen bequemer wird. Wird beim Entrümpeln der Garage auf gewisse Dinge geachtet – u. a. auf den Umgang mit Altmetall – lassen sich weitere Vorteile beobachten.

Grundausstattung beim Entrümpeln

Je nachdem, wie Sie genau vorgehen, wie groß und voll die Garage ist und was Sie sich für Ergebnisse erhoffen, benötigen Sie die folgende Grundausstattung:

  • große Müllsäcke und eventuell kleinere Tüten
  • Kisten oder Kartons (Kunststoff oder Pappe)
  • Sortiermöglichkeiten für Kunststoff und Papier, gegebenenfalls Behältnisse zum Aufbewahren kleinerer, wichtiger Gegenstände oder von Werkzeug
  • Besen, Staubwedel und ähnliche Putzutensilien zum Reinigen

Die Garage richtig entrümpeln

Beim Entrümpeln der Garage gilt es, intuitiv zu sein und gleichzeitig konsequent vorzugehen. Wenn im ersten Moment ersichtlich ist, dass ein Gegenstand nicht mehr benötigt wird, kann dieser entsorgt werden – und das sachgemäß. So sollten Kunststoff, Papier und weitere Materialien wie Holz oder Metall separat sortiert werden. Auf einen weiteren Stapel können die Gegenstände gegeben werden, die für die Entsorgung zerlegt werden müssen. Mitunter kann das Ganze sehr zeitaufwändig sein. In diesem Fall bietet es sich an, eine Pause einzulegen, denn mit Frust lässt es sich weniger konzentriert und effektiv arbeiten. Es muss nicht die gesamte Garage an einem Tag aufgeräumt werden. Besser ist es, wenn nach jedem Schritt ein deutlicher Fortschritt zu erkennen ist. Dies gibt Motivation für die weiteren Tage. Es bietet sich beispielsweise an, an einem Tag eine Fuhre zum Wertstoffhof zu bringen. So ist der grobe und große Unrat an defekten, alten oder nicht gebrauchten Gegenständen entsorgt und es lassen sich die kleineren, detaillierteren Aufgaben bewältigen. Bei der Entsorgung handelt es sich nicht einfach um ein notwendiges Übel oder einen Mehraufwand, sondern sie birgt das Potenzial zu unverhofften Einnahmen.

Vorgehensweise beim Entrümpeln

Ob verschenken, verkaufen oder entsorgen, alles was mehr als ein oder zwei Jahre nicht mehr verwendet wurde, sollte nicht mehr aufbewahrt werden. Damit sich nicht zu viel ansammelt, sollten Sie zu einem festen Zeitpunkt – wie jährlich im Frühling – entrümpeln. Fällt viel an, ist sogar eine Entrümpelung im Monat sinnvoll. Es lohnt sich auf jeden Fall, wenn der Termin frühzeitig festgelegt und möglichst die gesamte Familie eingebunden wird. Dadurch wird in kurzer Zeit vieles geschafft. Durch eine Belohnung kann die Motivation gerade bei Kindern und Jugendlichen geweckt werden, deren Tatkraft nicht zu unterschätzen ist. Auch Musik beim Arbeiten kann die Laune verbessern.

Gegenstände zu Geld machen

Meist kommen in die Garage die Gegenstände, die nicht mehr in der Wohnung benötigt werden. Dies können alte Elektrogeräte, Kleidung oder vieles mehr sein. Solange es sich um komplette und funktionsfähige Gegenstände handelt, können diese zum Verkauf angeboten werden. Dazu bietet sich das Internet oder die Teilnahme an einem Flohmarkt an. Selbst ein kleiner Tisch vor dem Haus lockt den einen oder anderen Käufer an, was zu mehr Platz und Geld führt. Alternativ könnten Sie die Artikel spenden.

Metall mit Gewinn entsorgen

In der Garage fällt oft vieles aus Metall an, vom alten Fahrrad über Werkzeug bis hin zu nicht mehr benötigten Gebrauchsgegenständen aus dem Haushalt. Bei Metall gibt es zwei Möglichkeiten zur Entsorgung: Während beim Wertstoffhof eine kostenlose Abgabe möglich ist, müssen die Gegenstände von allen weiteren Materialien befreit und selbst dorthin transportiert werden. Eine weitere, einfachere Variante ist die Entsorgung von Metall auf dem Schrottplatz. Es lohnt sich auch hier, wenn Kunststoff, Gummi und mehr direkt entfernt werden. Zudem haben sich manche Schrottplätze auf den Schrottankauf spezialisiert und sind bereit, für Metallschrott einen geringen Preis zu zahlen. So können Sie selbst kleine Mengen Altmetall beim Schrottplatz verkaufen. Die Berechnung erfolgt nach Gewicht.

Quelle Bild Garage: © Kasman – pixabay.com

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